P.S. Krøyer (1851-1909) 
Peder Severin Krøyer kam im Sommer 1882 zum ersten Mal nach Skagen. Seine Begeisterung für die Natur, die Umwelt und nicht zuletzt für das Zusammensein mit den anderen Künstlern führte dazu, dass er fast jeden Sommer wiederkehrte. 1889 heiratete Krøyer die Künstlerin Marie Triepcke. 1894 erhielt das Paar die Erlaubnis, das alte Stadtvogthaus im Skagener Forst – heute als Krøyers Haus bekannt – zu mieten und umzubauen. Im Jahr darauf brachte Marie Tochter Vibeke zur Welt, die bei ihrem Vater in Skagen blieb, als sich Marie und Krøyer 1906 scheiden ließen. Als Krøyer erstmals nach Skagen kam, war er bereits ein berühmter Künstler, und seine Anwesenheit weckte Aufmerksamkeit für die Künstlerkolonie in Skagen. Im Sommer versammelten sich viele Künstler zum Arbeiten und Feiern – letzteres häufig auf Krøyers Initiative, denn er liebte die Geselligkeit. Dies sind die Bilder aus Skagen, für die Krøyer besonders bekannt und beliebt ist – hier schildert er das sorglose Leben der Künstler, ihre festlichen Mahlzeiten, Spaziergänge am Strand und stimmungsvolle Abende bei Mondschein. Zu Beginn des 20. Jh. befand sich Krøyer mehrfach in der Nervenheilanstalt von Middelfart, vermutlich aufgrund einer manisch-depressiven Psychose. Die Krankheit schwächte ihn, und im November 1909 starb er im Alter von 58 Jahren. Er wurde auf dem Friedhof von Skagen beigesetzt. 
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