Freilichtmalerei 
Auf dem Foto sitzt P.S. Krøyer mit seiner großen Leinwand direkt am Wasser und malt eines der Modelle für sein Gemälde Badende Jungen. Zu Beginn des 19. Jh. stellten mehrere französische Künstler ihre Werke in der Natur fertig. Künstler haben schon immer teilweise im Freien gearbeitet, doch war es vor dem 19. Jh. üblich, die Werke in den Künstlerateliers fertig zu stellen. Im Laufe des 19. Jh. entwickelte sich die Freilichtmalerei zu einer eigenständigen künstlerischen Form, und in den 1870er Jahren wurden die französischen Impressionisten bekannt für ihre schnellen und spontanen Skizzen der Natur. Als die Skagen-Maler in den 1870ern nach Skagen kamen, galt es als modern, seine Bilder vor den Motiven fertig zu malen, selbst wenn es sich um große Leinwände handelte. Diese Art der Malerei wurde als Freilichtmalerei bezeichnet, weil die Künstler im Freien saßen und malten und auf diese Weise das Licht und die Farben direkt auf der Leinwand festhielten. Der Freilichtmalerei, der charakteristischen Landschaft, dem besonderen Umfeld, der farbenfrohen Bevölkerung und der Tatsache, dass sich andere Künstler in Skagen aufhielten, war es zu verdanken, dass Ende der 1870er Jahre eine Künstlerkolonie in Skagen entstand. 

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